Rüdiger Hümmer Dipl.-Ing.(FH)
Unter Elektrosmog versteht man das Vorhandensein künstlicher elektrischer und magnetischer Felder in unserem Lebensraum. Diese erstrecken sich über weite Teile des elektromagnetischen Spektrums. Unglücklicherweise werden aus technischen Gründen oft die Frequenzbereiche genutzt, in denen die Evolution die Lebensvorgänge in unseren Körpern angesiedelt hat.
Elektromagnetische Felder führen zu einer Erwärmung des Gewebes. Das wird beim Mikrowellenofen genutzt, um Lebensmittel zu erhitzen. Die offiziellen Grenzwerte sind so ermittelt, daß im menschlichen Körper gerade keine schädliche Erwärmung des Gewebes erfolgt.
Man weiß aber heute, daß elektromagnetische Felder auch weit unter diesen Grenzwerten direkte Wirkungen auf die biochemischen Abläufe der Zelle haben. So wird der Stoffwechsel gestört. Elektrosmog wirkt als einer von vielen Umweltfaktoren, die unseren Organismus auf diese Weise unter Streß setzen. Deshalb ist auch die Bezeichnung Elektrostreß zutreffender.
Elektrosmog wird, alleine und kurzfristig keine dramatischen Auswirkungen haben (sofern es sich nicht um extreme Bedingungen handelt). Das Problem entsteht durch die ständige, langanhaltende Einwirkung in unserer technischen Zivilisation im Zusammenwirken mit den vielen anderen Umweltfaktoren.
Das Resultat sind zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen, darunter alle sogenannten Zivilisationskrankheiten, die erst nach teilweise längerer Zeit entstehen, dann aber oft irreversibel und chronisch sind.
Entkommen können Sie dem Elektrosmog kaum noch. Handeln Sie nach dem Vorsorgeprinzip und minimieren Sie Ihre Belastung. Man kann Elektrosmog messen und dann gezielt Maßnahmen zum Schutz gegen Elektrosmog ergreifen. Die Meidung ist eine wichtige Strategie, es gibt aber auch technische Einrichtungen wie Netzfreischalter oder Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlung.
Viele der Zusammenhänge beim Elektrosmog und anderen Noxen sind bekannt, werden aber durch entsprechende Gegenmeinungen und oft auch bewußte Strategien aus dem herausgehalten, was man offiziell als den Stand der wissenschaftlichen Forschung bezeichnet.
Problematisch ist hierbei die Einstellung, die auch den Bürgern als Handlungsempfehlung gegeben wird: Solange keine unmittelbare Gefahr nachgewiesen wird, die von einem Faktor ausgeht, wird dieser als ungefährlich eingestuft. Das gilt nicht nur bei Themen wie Elektrosmog, sondern zieht sich durch unser ganzes Leben (Lebensmittelzusätze, Kosmetik, Reinigungsmittel, Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, Farben und Lacke usw.).
Das widerspricht komplett dem Vorsorgeprinzip.
Nachdem es aus politischen wie wirtschaftlichen Gründen keine allgemeine Verpflichtung zum Vorsorgeprinzip geben wird, bleibt nur jedem Einzelnen, seine Belastung festzustellen und zu minimieren. Durch sein persönliches Verhalten kann auch jeder in seiner Eigenschaft als Verbraucher Einfluß nehmen, denn letztlich wird nur das hergestellt und verkauft, was auch jemand haben will und kauft. Durch Verzicht und Meiden von krankmachenden Umweltfaktoren kann jeder nicht nur seine eigene Belastung senken, sondern auch ein Signal senden an Politiker und Wirtschaft.
Sprechen Sie mich an! Ich berate Sie gerne zum Thema und führe mit professionellen Elektrosmog-Meßgeräten eine Analyse durch. Im Privtahaushalt oder im Unternehmen. Ein Pauschalangebot für Familien finden Sie in der Preisliste.